Karl-Christian Schelzke

Karl-Christian Schelzke (*29.05.1950 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (SPD) und war von 1992-1999 Bürgermeister der Stadt Mühlheim am Main (1997 Wiederwahl). Ab 01.07.1999 ist Schelzke Geschäftsführer des Hessischen Städte- und Gemeindebundes in Mühlheim am Main und seit 2001 zugleich als Rechtsanwalt zugelassen.

Schelzke erlangte 1969 seine Hochschulreife. Nach seinem Abitur studierte er von 1969 bis 1975 Rechtswissenschaften und Politikwissenschaften in Frankfurt am Main und Gießen. Nach erfolgreichem zweitem juristischem Staatsexamen wechselte er, nach einer Tätigkeit als Strafverteidiger in Wetzlar, 1977 in den hessischen Justizdienst als Staatsanwalt in seine Geburtsstadt Frankfurt am Main. Im Anschluss war er 1978 bis 1986 als Staatsanwalt in Frankfurt am Main und nebenamtlich als Dozent an der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden tätig. 1986 wurde er als Referatsleiter in das hessische Ministerium der Justiz berufen und dort 1989 zum Oberstaatsanwalt befördert. Schelzke hat u.a. im Justizministerium die Grundlagen für die Gründung des Landespräventionsrates Hessen erarbeitet.
1991 erfolgte seine Wahl zum Bürgermeister der Stadt Mühlheim am Main. Nach erfolgter Wiederwahl im Jahre 1997 wechselte er 1999 zum Hessischen Städte- und Gemeindebund. Schelzke ist seit dem 1. Juli 1999 beim Kommunalen Spitzenverband als Geschäftsführender Direktor tätig.
Schelzke ist verheiratet mit Marita Immel-Schelzke, Richterin am Landessozialgericht Hessen. Das Paar hat eine Tochter.

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