Reden für Bürgermeister

Von einem Bürgermeister wird erwartet, dass er Reden hält. Jederzeit und zu jedem Thema. Inhaltsvoll, eloquent und kurzweilig sollen sie sein. Aber manchmal reicht einfach die Zeit nicht, eine Rede nach den eigenen hohen Maßstäben vorzubereiten. In diesen Situationen helfen Ihnen die Downloads „Reden für Bürgermeister“ (als Einzeldokumente und bearbeitungsfähig) weiter, die von erfahrenen Redenschreibern musterhaft zu (fast) allen Anlässen verfasst worden sind.

Eingeteilt sind diese in Reden „innerhalb“ und in Reden „außerhalb“ der Verwaltung, so dass Sie Reden für Mitarbeiterehrungen und -jubiläen sowie für den Bereich Gemeinderat, Ausschüsse und Beiräte ebenso finden, wie Reden für Bürgerversammlungen, Gedenktage und den Empfang von Gästen.

25-jähriges Dienstjubiläum – Rechtsamtsleiter

Sehr geehrter, lieber Herr ... [hier jeweiligen Namen eintragen], liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
sehr Damen und Herren des Personalrats!
25 Jahre im Leben eines Menschen sind eine Zeitspanne, in der man Kindheit, Jugend und das Erwachsenwerden durchläuft. In dieser Zeit entwickelt sich ein Mensch zu einer Persönlichkeit, findet seinen Weg, hat seine Berufsausbildung entweder ganz oder doch zum großen Teil absolviert, sichert sich mit dem Aufbau seiner wirtschaftlichen Existenz die Grundlagen für seine Zukunft. Das sind fundamentale Stationen im Leben eines jeden Menschen.
Ähnlich ist es mit den ersten 25 Jahren im Berufsleben. Auch sie sind ein wichtiger Zeitabschnitt. Ersten beruflichen Erfahrungen nach der Ausbildung schließen sich zunehmend Herausforderungen am Arbeitsplatz an. Der fachliche Horizont erweitert sich mit den Erfahrungen in der beruflichen Praxis. Berufliche Erfolge geben Selbstbestätigung und bilden die Grundlage für eine Karriere. Schließlich kann man Erfahrungen und Wissen an junge Kolleginnen und Kollegen weitergeben. Der eigene Arbeitsstil und die Herangehensweise an berufliche Aufgabenstellungen prägen auch das berufliche Umfeld. Man wird zum Ratgeber – und das nicht unbedingt nur in beruflichen Situationen.

40-jähriges Dienstjubiläum – Leiter des kommunalen Hochbauamtes

Sehr geehrter, lieber Herr ... [hier jeweiligen Namen eintragen], liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
meine sehr geehrten Damen und Herren des Personalrats!
Seit 40 Jahren gehören Sie, lieber Herr ... [hier Namen eintragen], jetzt dem öffentlichen Dienst an. Seit 40 Jahren erfüllen Sie Aufgaben, die für die Allgemeinheit wichtig sind und seit diesen Jahren tragen Sie erfolgreich dazu bei, dass unsere Gemeindeverwaltung ihren öffentlichen Auftrag so erfüllt, dass die Lebensqualität unserer Gemeinde einen hervorragenden Stand hat.
Zu diesem Dienstjubiläum gratuliere ich Ihnen ganz persönlich und auch im Namen des Gemeinderates herzlich! Im Grunde muss ich uns, unserer Gemeinde gratulieren, dass Sie, lieber Herr ... [Namen eintragen], für den gemeindeeigenen Gebäudebestand verantwortlich sind. Denn bei Ihnen ist unser „Hab und Gut“ in besten Händen. Dafür gebührt Ihnen unser herzlicher Dank. Ihrem Einsatz ist zu verdanken, dass sich unsere Liegenschaften im besten Sinne „sehen lassen“ können.

„Tag der Heimat“ der Vertriebenen Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Menschen müssen ihre Heimat verlassen. Sie sind zu Sündenböcken dieser oder jener Politik geworden. Sie müssen büßen für das, was ihr Volk einem anderen Volk angetan hat. In endlosen Trecks ziehen sie über die Grenzen, gejagt von denen, die ihnen die Heimat genommen haben. Sie gehen einer ungewissen Zukunft entgegen; sie haben nur das mitnehmen können, was sie am Leib tragen oder was ihr Karren trägt.
Eine Szene aus Ruanda? Aus Syrien? Aus Kambodscha? Oder vielleicht eine aus Schlesien?
So genau können wir das nicht sagen, zu sehr ähneln sich die Bilder. Im Gegensatz zu vielen Millionen Flüchtlingen in aller Welt aber hatten die deutschen Flüchtlinge und Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg das Glück, in einer neuen Heimat aufgenommen zu werden. Auch davon muss also die Rede sein, am „Tag der Heimat“ der Vertriebenen.

Abschluss einer Bahnhofsrenovierung

Sehr geehrte Damen und Herren!
Haben Sie einmal darüber nachgedacht, was die Redewendung „Ich verstehe nur Bahnhof“ bedeutet? Wenn wir sie genau betrachten, klingt sie ziemlich rätselhaft. Was heißt das wohl? Irgendjemand spricht zu mir, und ich glaube nur die Worte „Bahnhof, Bahnhof“ zu hören? Heißt das: Ich verstehe diesen Menschen also im Grunde gar nicht, ich weiß nicht, was er wirklich meint, was er mir sagen will?
So ist es nicht ganz. Einige Forscher sind dem Ursprung dieser Redewendung nachgegangen. Manche vermuten, dieses geflügelte Wort wurzelt in der Spätphase des Ersten Weltkrieges. Die Soldaten jener Tage – ermattet, abgekämpft und desillusioniert vom fatalen Stellungskrieg – wünschten sich nur noch das eine: ab nach Hause. Sie wollten nichts anderes mehr sehen, nichts anderes mehr hören, nichts anderes mehr verstehen. Und da die Truppentransporte damals vornehmlich in Zügen liefen, war der Bahnhof der Heimatstadt das Symbol für ihr Zuhause. Mit anderen Worten: Das einzige, um das die Gedanken kreisten, war die Heimat.

Altennachmittag des Roten Kreuzes

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste!
Diesen Nachmittag mit Ihnen zu verbringen, darüber freue ich mich. Nicht alleine deshalb, weil es schön ist zu sehen, wie aktiv Sie sind und es Ihnen hier Spaß macht, sondern auch deshalb, weil dieser Nachmittag noch etwas anderes zeigt: Wir sind eine Stadt, in der alle Generationen ihren Platz haben, in der allen Generationen etwas geboten wird, in der alle Generationen für ihre Freizeit das heraussuchen können, was am besten zu Ihnen passt, was Freude macht und Erfüllung bringt.
Wenn ich als Bürgermeister auf Veranstaltungen spreche, wenn ich auf Besuch zu Einrichtungen der verschiedensten Art gehe, wenn ich als Gast bei den verschiedensten Vereinen bin, dann versuche ich immer, nicht nur den Augenblick zu sehen. Ich versuche zu erkennen, was die Menschen dort für die Stadt und ihre Bewohner getan haben. Das müssen nicht große soziale Wohltaten sein, jemand muss keine hohen Ämter bekleidet oder viel Geld für ein Bauwerk gespendet oder einen mehrere hundert Mitglieder starken Verein geführt haben. Jeder hat an seinem Platz gewirkt, jeder hat etwas bewirkt. Jeder in seinem Beruf, in seiner Familie oder auch in seiner Freizeit. Dieses Engagement in den verschiedensten Lebensbereichen macht die Bürgerschaft einer Stadt aus.

Anerkennung für Verbesserungsvorschläge zur Verwaltungsvereinfachung

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Eine Verwaltungsbehörde braucht nicht nur eine Organisationsstruktur, einen Geschäftsverteilungsplan, Arbeitsplatzbeschreibungen und Zuständigkeitsregelungen. Ohne diese Grundlagen kann zwar keine ordnungsgemäß geführte Verwaltung ihre Aufgaben erfüllen. Aber für sachgerechte und gute Ergebnisse muss noch etwas weiteres hinzukommen: das sind die Menschen, die in dieser Verwaltungsbehörde arbeiten.
Es braucht ihr hohes fachliches Können und ihre Leistungsbereitschaft, ihr problemorientiertes Handeln und ihren – manchmal auch unkonventionellen – Einsatz. Nur so gelingt es, dass eine Verwaltung die Leistungen erbringt, die unsere Bürgerinnen und Bürger zu Recht von ihr erwarten. Gleichzeitig bringt das eine besondere Verpflichtung mit sich: Unvoreingenommenheit, Neutralität, zielorientiertes Entscheiden und Handeln sowie eine ökonomische Arbeitsweise gehören dazu. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter muss bereit sein, diese besondere Verpflichtung zu akzeptieren. Nur dann werden die Aufgaben sachgerecht und bürgernah erfüllt und nur dadurch können wir die Lebensqualität unseres Gemeinwesens weiter steigern.

Arbeitsjubilar – 25 Jahre Tätigkeit als Standesbeamter

Lieber Herr ... [hier jeweiligen Namen einsetzen], liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standesamts,
meine sehr geehrten Damen und Herren des Personalrats!

Sie, verehrter Herr … [hier Namen einsetzen], sind kein Freund großer Worte – und schon gar nicht, wenn es um Ihre Person geht. Heute geht es jedoch nicht ohne Würdigung Ihrer Leistungen und Ihrer Arbeit in unserem Rathaus. Und da sind – wenn schon keine großen Worte – doch Worte der Anerkennung und auch des Dankes angebracht.
Anerkennung für Ihre fachlich hervorragend geleistete Arbeit und Dank für Ihren täglichen Beitrag zu einer guten Atmosphäre und dem angenehmen, kollegialen Arbeitsklima hier im Rathaus.

Arbeitsjubilar – 40jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst

Lieber Herr ... [hier jeweiligen Namen einfügen], liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
meine sehr geehrten Damen und Herren des Personalrats!
Der heutige Anlass unserer Zusammenkunft ist zwar nicht alltäglich, kommt in unserer Verwaltung jedoch immer wieder vor. 40 Jahre Zugehörigkeit zum Öffentlichen Dienst und davon die überwiegende Anzahl von Jahren in unserem Rathaus, zeugt im besten Sinne von Kontinuität. Und das ist eine Eigenschaft, an der es in unserer schnelllebigen Zeit doch häufig genug spürbar mangelt.
Denn Kontinuität bedeutet Ansammlung von Wissen und Erfahrung. Auf alle diese Fähigkeiten können wir in der öffentlichen Verwaltung insgesamt – und ganz besonders in den Rathäusern nicht verzichten. Deshalb freue ich mich ganz besonders darüber, dass wir heute mit Ihnen, lieber Herr … [Namen einsetzen], einem Mitarbeiter in unserer Mitte zu diesem Dienstjubiläum gratulieren dürfen. Ich übermittle die Glückwünsche zu Ihrem Jubiläum, ja zu Ihrer Treue zu Ihrem Arbeitsplatz und Ihrem Dienstherrn, auch im Namen des Gemeinderates. Auch die Mitglieder dieses Gremiums wissen Ihre Arbeit zu schätzen und wollen Ihren fachlichen Rat nicht missen.

Ausbildung als Beamtenanwärter – Glückwunsch zum Studienabschluss

Liebe junge Kolleginnen und Kollegen,
meine sehr geehrten Damen und Herren des Personalrats,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Vor wenigen Tagen haben unsere jungen Kolleginnen und Kollegen geschafft, was sie durch die Ausbildung hier im Rathaus und das Studium an der Fachhochschule angestrebt haben. Sie haben jetzt einen qualifizierten Studienabschluss in der Tasche und damit die letzte Hürde für ihren Einstieg in ihren Berufsweg überwunden.
Damit haben Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, einen wichtigen Meilenstein auf Ihrer Karriereleiter bewältigt. Die erste Stufe haben Sie mit Erfolg erklommen. Ihrem weiteren beruflichen Fortkommen steht jetzt nichts mehr im Weg. Sie haben alle Voraussetzungen erfüllt, um im Öffentlichen Dienst Fuß zu fassen und erfolgreich weiterzukommen.

Ausbildungsabschluss – Glückwunsch an die Auszubildenden

Liebe Frau … [hier jeweiligen Namen eintragen], lieber Herr … [hier jeweiligen Namen eintragen],
liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter, meine sehr geehrten Damen und Herren des Personalrats!
Für jeden Berufsweg ist der Abschluss der Ausbildung die wohl wichtigste Station. Bei Ihnen, liebe Frau … [hier Namen eintragen] und Herr … [hier Namen eintragen], ist diese Station jetzt erreicht. Mit dieser Wegmarke haben Sie die entscheidende Hürde für Ihr weiteres berufliches und persönliches Leben übersprungen. Sie haben das Fundament für Ihre persönliche Weiterentwicklung geschaffen. Darauf können Sie weiter aufbauen. Mit Recht können Sie optimistisch in die Zukunft blicken.
Sie haben nicht nur das notwendige Rüstzeug für einen Beruf in der Tasche. Das ist wichtig, und zwar nicht nur, weil Sie jetzt über ein eigenes Einkommen verfügen. Damit können Sie Ihren Lebensbereich nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Neue Perspektiven eröffnen sich damit. Allerdings, und das sagt die Lebenserfahrung, bedeuten Selbstständigkeit und Unabhängigkeit auch ein höheres Maß an Verantwortung.

Beamtenanwärter – Begrüßung bei Neueinstellung

Liebe junge Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
meine sehr geehrten Damen und Herren des Personalrats!
Der Beginn der Berufsausbildung ist ein wichtiger Meilenstein im Leben eines Menschen. Dann ist nämlich die Entscheidung gefallen, wohin in beruflicher Hinsicht „die Reise geht“.
Um bei diesem Bild zu bleiben: Sie beginnen jetzt einen Weg, der durchaus Ähnlichkeiten mit einer „Reise“ hat – und zwar einer Reise, die Sie an bekannte und unbekannte Stationen führen wird, die einige Überraschungen für Sie bereithalten und die Ihnen manchmal beschwerlich vorkommen wird. Sie wird auf jeden Fall für Sie viele Erfolgserlebnisse bereithalten und – last but not least – Ihnen zahlreiche neue Erkenntnisse bringen. Auch das ist ja bekanntlich nicht zuletzt der Sinn und Zweck einer Reise. An ihrem Ziel wird als krönender Abschluss die von Ihnen erstrebte Qualifikation stehen.

Beförderung – Allgemeine Ausführungen

Liebe Frau [hier jeweiligen Namen einfügen], verehrte Mitglieder des Personalrats, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Wenn Sie, liebe Frau [hier Namen einfügen], heute auf Ihre bisherige Berufslaufbahn zurückblicken, können Sie mit Fug und Recht – nein, mit Stolz – von sich sagen, dass Sie in all den Jahren nicht nur Ihr Bestes gegeben, sondern auch das Beste erreicht haben, was man in jungen Jahren erreichen kann.
So gesehen, möchte ich nicht von einem „Berufsweg“ sprechen, den Sie zurückgelegt haben. Angemessener wäre vielmehr der Ausdruck „berufliche Rennstrecke“, die Sie hinter sich haben.
Zu Ihrer heutigen Beförderung zur ... [hier Anlass einfügen]. darf ich herzlich gratulieren und Ihnen in im neuen Amt viel Erfolg, Glück und persönliche Erfüllung wünschen.

Beförderung einer Mitarbeiterin zur Leiterin der Personalabteilung

Verehrte Frau ... [hier jeweiligen Namen eintragen], liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
meine sehr geehrten Damen und Herren des Personalrats!
Wenn man einem geflügelten Wort Glauben schenken darf, haben Sieger immer einen Plan für ihren Erfolg und Verlierer stets eine Ausrede, warum es bei ihnen mit dem Erfolg nicht geklappt hat. Wollte man Ihren beruflichen Werdegang, liebe Frau … [hier Namen einsetzen], auf einen kurzen Nenner bringen, so wäre er mit diesem Satz treffend beschrieben.
Eines hat Sie während Ihrer gesamten Berufstätigkeit ausgezeichnet: Sie sind stets planvoll und zielstrebig vorgegangen. Sie haben nichts dem Zufall überlassen. Sie haben jeden einzelnen Schritt immer bedacht und hatten – für den Fall des Falles – immer einen „Plan B“ in der Tasche. Deshalb weist die Kurve Ihrer beruflichen Stationen stets nach oben – und das bereits in jungen Jahren. Von alleine ist Ihnen das nicht in den Schoß gefallen. Willenskraft, Fleiß und Einsatzfreude waren notwendig, um diesen Weg zu meistern.

Beginn der Umbauarbeiten für eine neue Ortsmitte

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger!
Wir haben uns heute hier versammelt, weil nach langem Warten die Umbauarbeiten für die neue Ortsmitte beginnen.
Die Mitte: Darüber könnten wir jetzt ziemlich lange und ziemlich viel sinnieren, die Gedanken kreisen und kreisen lassen. Würde ich jetzt herumlaufen und Sie einzeln fragen: An was denken Sie bei dem Wort „Mitte“, dann kämen wahrscheinlich Antworten wie diese heraus: „mittendrin“, „die goldene Mitte“, bei China-Kennern „Das Reich der Mitte“, und politisch Interessierte oder Soziologen erinnern sich vielleicht noch an die Diskussionen (heute schon fast vergessen) um eine „Neue Mitte“ in unserem Land, die in den 1990er und frühen 2000er Jahren manche Gemüter bewegte.
Gemeinsam ist all diesen Assoziationen oder Gedankenverbindungen eines: Es geht darum, ein Zentrum zu schaffen oder für sich zu beanspruchen. Um ein Zentrum geht es zweifelsohne auch heute. Und das in vielerlei Hinsicht. Wenn wir heute von einer neuen Ortsmitte sprechen, dann meinen wir nicht nur einen räumlichen Mittelpunkt, dann meinen wir ein Zentrum des öffentlichen und auch wirtschaftlichen Lebens.

Begrüßung von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Bundesfreiwilligendienstes

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Die Ablösung des Zivildienstes durch den Bundesfreiwilligendienst vor einiger Zeit bedeutet eine einschneidende Veränderung für unsere Sozialen Dienste. Diese Einrichtungen, und damit auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, werden vor ganz neue Aufgaben gestellt. Die lange Jahre gewohnten Zivildienstleistenden sind weggefallen und wir müssen nun versuchen, Kräfte des Bundesfreiwilligendienstes zu gewinnen.
Sie, meine Damen und Herren, haben sich entschieden, bei dieser großen Aufgabe mitzuwirken. Dies geschieht aus ganz unterschiedlichen Motiven. Sicherlich ist für Sie alle wichtig, anderen Menschen helfen zu können und sich in die Gemeinschaft einzubringen. Auch positive Impulse für die Entwicklung Ihrer Persönlichkeit mag eine Rolle spielen. Lebenserfahrung wird Ihnen durch die Mitarbeit im Bundesfreiwilligendienst auf jeden Fall vermittelt.